visionScience ist ein Kongress für Mittelschullehrpersonen der MINT-Fächer. Er vermittelt neue Möglichkeiten, wie die gymnasiale Maturität unter Einbezug der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) weiterentwickelt werden kann.

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Plenarvorträge

Donnerstag, 22. Januar 2026

Reto Knutti
Reto Knutti
Reto KnuttiBild: ETH
Bild: ETH

Reto Knutti, ETH Zürich: Herausforderung Klimawandel

Der Klimawandel gehört zu den dringendsten globalen langfristigen Herausforderungen. Ein Überblick über die Beobachtungen, Ursachen, Auswirkungen, Netto-Null, Lösungen und die gesellschaftlich-politische Debatte.

Die Folien des Vortrags liegen nicht vor. Ein ähnlicher Vortrag ist hier zu sehen:

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Herausforderung KlimawandelBild: M. Bolliger
Michael Hermann
Michael Hermann
Michael HermannBild: Privat
Bild: Privat

Michael Hermann, Institut Sotomo und Universität Zürich: Wenn das Klimathema nervt – Ansätze gegen die Klimamüdigkeit

In den späten 2010er-Jahren setzte die Klimajugend das Klimathema an die Spitze der politischen Agenda und löste eine grüne Welle aus. Mittlerweile ist die Euphorie einem Kater gewichen. Eine Mehrheit der Bevölkerung nervt sich gelegentlich über das Klimathema – darunter auch viele Junge (besonders junge Männer). Das Referat zeigt auf, wo sich die jungen und weniger jungen Menschen abholen lassen und plädiert für mehr Energiewende-Begeisterung und weniger schlechtes Gewissen.

Freitag, 23. Januar 2026

Antonietta Mira
Antonietta Mira
Antonietta MiraBild: Privat
Bild: Privat

Antonietta Mira, Universita della Svizzera italiana USI: Data Science for Sustainability and the Sustainability of Data Science

This lecture explores sustainability from two complementary perspectives. First, we examine how data science can be used to measure and promote sustainability in products, processes, and systems. Second, we address the often-overlooked question of the environmental footprint of data science itself, focusing on the energy and resource demands of modern algorithms, including large language models.

Christophe Ballif
Christophe Ballif
Christophe BallifBild: EPFL
Bild: EPFL

Christophe Ballif, EPFL und CSEM: Energiewende leicht gemacht: Eine Reise zwischen Mythen und Realität, zwischen der Schweiz und China, mit einem genaueren Blick auf die Photovoltaik

Wir zeigen quantitativ auf, warum die Energiewende nur durch den massiven Ausbau von Wind- und Solarenergie erreicht werden kann. Dies erfordert die jährliche Installation neuer Kapazitäten von über 1000 GW, die China heute problemlos produzieren kann. Wir diskutieren den technologischen Fortschritt bei Solar-, Wind- und Batterieenergie und werfen einen genaueren Blick auf die Schweizer Situation im Hinblick auf die Energiewende. Abschließend veranschaulichen wir die zahlreichen neuen Anwendungsmöglichkeiten der Solarenergie für Gebäude, Mobilität und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, um die Welt sauberer und lebenswerter zu machen.

Samstag, 24. Januar 2026

Alessio Figalli
Alessio Figalli
Alessio FigalliBild: ETHZ - Giulia Marthaler
Bild: ETHZ - Giulia Marthaler

Alessio Figalli, ETH Zurich : Transport optimal : de A à B… et au-delà

Quelle est la manière la plus efficace de transporter quelque chose d’un point à un autre ? C’est précisément la question que Gaspard Monge s’est posée au XVIIIe siècle. Aujourd’hui, la théorie du transport optimal est devenue une théorie mathématique utilisée dans des domaines aussi variés que l’économie, la science des données et les sciences naturelles. Dans cet exposé, nous discuterons des principes fondamentaux de la théorie du transport optimal et donnerons un aperçu des raisons pour lesquelles elle est devenue un outil central des mathématiques modernes et au-delà.

Simon Staehler
Simon Staehler
Simon StaehlerBild: ETHZ
Bild: ETHZ

Simon Stähler, ETHZ: Planeten verstehen, Zukunft gestalten: Die Rolle der Physik

Physik ist der Schlüssel, um ferne Planeten zu verstehen: Mit Wellen blicken wir tief ins Innere, spektroskopische Messungen verraten uns aus dem Orbit, woraus Gesteine bestehen, und Bilder zeigen uns Atmosphäre und Oberfläche. Besonders am Mars hat die Kombination dieser Methoden einen Planeten sichtbar gemacht, auf dem Leben zur selben Zeit wie auf der Erde entstanden sein könnte.

Doch wie bereiten wir die nächste Generation darauf vor, selbst neugierig zum Himmel zu blicken und die Geheimnisse des Sonnensystems zu lüften? Und wie kann der neue Space Systems Master der ETH Zürich dazu beitragen?

Für die Plenarvorträge gibt es jeweils eine Simultanübersetzung Deutsch-Französisch und Französisch-Deutsch.